Seehundauswildern mit der MS >>Wega II<<

Der Seehund

Der Seehund hat große Augen und kugelförmige Augenlinsen. Daher sieht er im Wasser scharf, an Land dagegen verschwommen. Die langen Barthaare ertasten Gegenstände und spüren selbst allerfeinste Wasserbewegungen. Die innenliegenden Ohren hören ausgezeichnet, der Geruchsinn ist jedoch eher schwach entwickelt.

Seehunde jagen bei Flut nach Plattfischen wie Schollen und Flundern. Jungtiere bevorzugen Garnelen und kleinere Fische. Erwachsene Tiere fressen pro Tag bis zu 5 kg Fisch. Bei Ebbe besiedeln sie die Sandbänke in den Wattenmeeren. Sie können auch im Wasser schlafen. Dabei schweben sie im Wasser auf und ab und steigen scheinbar unbewusst immer wieder an die Oberfläche, um dann im Schlaf wieder abzutauchen.

Der jährliche Zyklus der Seehunde wird durch die Jahreszeiten bestimmt. Im Frühjahr kommen die Seehunde an Land, um die Jungen auf die Welt zu bringen. Schon 14 tage nach der Entwöhnung der Jungtiere paaren sich die Seehunde erneut. Das befruchtete Ei ruht sann zwei Monate im Mutterleib und teilt sich dabei nur ein paar mal. Die warmen Sonnenstrahlen im Sommer fördern das Wachstum eines neuen Haarkleides, das alte Fell wird erneuert. Anfang Herbst beginnen die Seehunde ihre Wanderung auf See und tragen dabei die Jungtiere über Herbst und Winter acht Monate lang aus, bevor sie im Frühjahr zur Geburt wieder auf die Sandbänke zurückkehren.

Diese Seite hier war und ist eine private Seite.
Erstellt für den damaligen Kapitän Elmar Hüttenmeister
und heißt:


www.Wega2.Luechthuus.de